Zahlreiche prominente Hersteller von Drehorgeln haben ihre Produktion in den letzten Jahren eingestellt wie zum Beispiel Raffin (https://raffin.de/de/). Es gibt aber auch immer noch Unternehmen, die neue Instrumente bauen. Hier eine (auf keinen Fall vollständige und später zu ergänzende) Auswahl:
Deleika plant die Produktion eines neuen Orgeltyps 26/89 Konzert-Orgel. Der Prototyp steht zum Probespielen bereit. Wegen des schwierigen Geschäftsumfelds ist die Serienproduktion an eine genügende Zahl von Interessenten gekoppelt. Es handelt sich also zunächst um ein Subskriptionsmodell - ähnlich wie bei Spitzenweinen und Luxusautos in Kleinstserien.
Einzelheiten auf der Unternehmensseite hier:
https://www.deleika.de/aktuelles
Der niederländische Orgelbauer Cas Hendricks hat eine neue 31er Drehorgel mit "holländischem Sound" im Programm.
Sie ist mit Notenband- oder alternativ mit Midi-Steuerung ausgestattet.
Einzelheiten wie die Belegung der Pfeifen hier:
https://www.hendrickx-drehorgelbau.de/drehorgelbau/kleine-orgeln/31-er-drehorgel
Besonders aktiv ist der gelernte österreichische Orgelbauer Christian Wittmann in Wolfsgraben vor den Toren Wiens. Wittmann ist auch Organist und baut Drehorgeln mit 20, 31 und 44 Tonstufen mit bis zu vier Registern. Ausgewählt werden können Instrumente mit Notenband- aber auch mit Midi-Steuerung oder auch parallel beide Systeme. Spezialität seiner Werkstatt ist die enge Absprache mit den Kunden, so dass viele Modifikationen seiner Produkte möglich sind wie zum Beispiel Figuren oder Änderungen der Tonskala.
Details auf der Homepage hier: https://www.drehorgelmusik.net/Drehorgeln/
Wenige Beispielfotos:
Der Orgelbauer Rob Barkler in England
https://robbarkerorgans.co.uk/
bietet ein breites Spektrum neuer Instrumente, das mit 20 Tonstufen beginnt
Die nächst größere Drehorgel besitzt 31 Tonstufen
Es werden aber auch deutlich mächtigere Instrumente hergestellt: